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Kahn geht, und mit ihm ein weiterer Held unserer Zeit

Ich als Student habe mich ja dafür entschieden, keinen Fernseher zu haben, um mich nicht unnötig ablenken zu lassen. So bleiben mir natürlich auch große Momente verwehrt. Aber es gibt, darauf kann man sich meist verlassen, soziale Leute, die diese großen Momente auf Video festhalten und bei YouTube reinstellen, damit andere daran teilhaben können.

Wer mich kennt, weiss, dass ich nie etwas für Fußball übrig hatte. Allenfalls als Videospiel. Früher, auf der Hauptschule, habe ich mal eine kurze Zeit lang mitgespielt, aber wieder aufgehört.
Doch auch mich hat es mitgenommen, als ich eben die Aufnahme von Oliver Kahns Abschied ansah. Ich meine, wie kann einen so etwas auch nicht mitnehmen? Der beste Torwart der Welt (!) verabschiedet sich vom Fußball. Jeder mit ein wenig Empathie kann sich vorstellen, was das im Tieferen bedeutet. Kahn ist mir eher im Gedächtnis als jemand, der als Prolet verschrien war, und es gab häufig Skandale hier und da. Aber in unserer oft wettbewerbsorientierten Gesellschaft gelangt man nicht einfach so nebenbei an den Titel "weltbester Torhüter". Da steckt also Leistung hinter, und das sollte man auch als fußballferner Mensch wie ich honorieren.

Mein persönlich bewegendster Moment war jener, als erst minutenlang die 60.000 Leute dort im Stadion sangen und riefen, pfiffen und klatschten, und - als Kahn das Mikro in die Hand nahm und seine Abschiedsrede ansetzte - plötzlich binnen einer einzigen Sekunde (!) verstummten. GÄNSEHAUT PAR EXCELLENCE!!!

Es ist immer schwer, jemanden gehen zu sehen. Viele große Menschen scheiden aus dem Leben, und es werden noch viele folgen. Doch auch, wenn Menschen bloß ihren Hut nehmen und sich von genau dem Metier verabschieden, welches sie groß gemacht hat, gehen Helden von der Bühne dieser Welt, um untergründig weiter zu existieren. Kahn wird ein Leben haben, weiterhin. Aber nicht mehr als Torhüter. Und als eben dieser Torhüter ist er zum Idol für viele geworden. Ein echtes Idol. Man wird kein Idol, indem man bei einer Casting-Show mitmacht. Den No Angels ist das vielleicht noch gelungen, eine Zeit über. Aber auch nur, weil sie die allerersten waren, die aus Popstars hervorgingen. Doch können sie niemals die Idolträchtigkeit der Beatles oder von Tina Turner toppen. Und auch, wenn Michael Jackson heutzutage oft zerrissen wird von den Medien - er ist seinen persönlichen Weg gegangen, und seien wir ehrlich: Auch er ist ein Idol geworden.
Und auch Kahn: Er ist groß geworden, obwohl er oft durch Skandale in den Medien vertreten war. Weil er sich von seinem Weg nicht hat abbringen lassen!
Es ist eben doch genau das Richtige, wenn man sich selbst treu bleibt. Wir sollten uns alle nach Dante richten:

"Geh deinen Weg und lass die Leute reden!"
3.9.08 09:37


August, ich warte auf dich! Sehnsüchtig!

Noch ein Monat, dann startet endlich meine Tour!
Und mit etwas Glück wird darüber sogar im Radio berichtet... unfassbar! Wenn es nur endlich schon soweit wäre! Ich glaube, ich habe noch nie einen Monat so stark herbei gesehnt, und dabei steht der eigentliche Tag des Aufbruchs noch gar nicht mal fest. Aber was macht das schon? Es wird Anfang August sein, das steht fest, und ich werde mich hüten, es erst Mitte August werden zu lassen!
Ich bin schon so gespannt, was mich erwartet. Wird es ein Abenteuer, mit vielen Komplikationen, oder wird es laufen wie am Schnürchen? Ich bin so gespannt!
4.7.08 18:59


Zweierlei ...

"Zwei" ist der Name eines großen Mischlingshundes aus einem spanischen Tierheim, der jetzt hier lebt.
Ich glaube, Zwei hat Flöhe.
Seit ich ihn heute kennengelernt habe, besitze ich die Angat, dass wir damit schon zwei sind.

August rückt immer näher, aber vorher gilt es noch Geldsachen zu klären und zwei Prüfungen zu schreiben.

Ich will los.
24.6.08 20:22


Es zieht mich hinaus ...

Düfte einer Sehnsucht
die ich niemals stille
weil dazu
Mutter Natur auf einem Silbertablett
müsst' liegen

Da sie es nicht tut
was ich favorisiere
wird die Sensucht immer leben
und mich ziehen in die Weite
die endlose Weite

Und mir Trost schenken
mir Kraft spenden
mir Schutz bieten
und mich fallen lassen
wenn ein Kissen auf mich wartet

(inspiriert durch: "Tango to Evora" - Loreena McKennitt)
15.6.08 19:26


For my Featherkeeper

It is nice to know you
but it is nicer to think about you
it is nice to see you
but it is nicer to feel you

the only strange voice inside me
is that I can't really right just be
here and now with you
but I will wait, that's true

A friend like you is like thousand
sunrises or more and
my rainy days are sunny, too
guess what? It's because of you

we meet not often in these times
but I'll tell you a few lines
that my spirit goes along
with yours, so we're never wrong
4.6.08 19:50


Das Leben ist eine Reise ...

Abschied nehmen heisst es in einigen Stunden; Abschied nehmen von der tollsten, besten, geilsten, innigsten Familie, die ich mir nur wünschen könnte.
Ein Abschied auf Zeit, gleichzeitig ein masochistisches Eigenhandeln; ein Schmerz auf Raten, den ich mir antun muss und möchte. Die Uni bewältigt sich nicht von alleine - Prüfungen müssen vorbereitet, Hausarbeiten geschrieben werden.
Was bleibt, ist die Vorfreude auf einen tollen, letzten Sonntag mit "meiner" Truppe, wonach sich letztendlich mehrere Wochenenden voller Leere anschließen werden, die es mit Elan, Kampfgeist und Büffelei zu füllen gilt.
Sollten sich die Prüfungswochen, die letzten Wochen vor Ende der Vorlesungszeit, zu hart für mich gestalten, wird mir die nötige Kraft und innere Ruhe nur etwas wiedergeben können, das ein weiteres Fernbleiben von der Musicaltruppe beinhaltet - die Trekkingtour.
Ende September wäre dann das angestrebte Ziel für die Rückkehr zum Musical, vielleicht schon Mitte September.
Einstweilen muss einer meiner zentralen Blickpunkte darauf gerichtet sein, die Prüfungen und Hausarbeiten so gut zu meistern, dass sich keine Komplikationen ergeben, wie z.B. Nachprüfungen oder Wiederholungen einzelner Seminare im nächsten/übernächsten Semester. Die Zeit habe ich einfach nicht. Ich müsste sie mir notfalls nehmen, ganz klar, aber ich bin unwillig, sie herzugeben.
Mein Handywecker klingelt (7:45h), ich hingegen bin bereits seit einer guten Stunde wach. Bald muss ich mich fertig machen, und dann heisst es ein vorerst letztes Mal "ab nach Düsseldorf".

Mann, wie ich die Jungs und Mädels vermissen werde!

Aber: Life goes on.
Oder, wie ein gewisser Hobbit singen würde:

Die Straße gleitet fort und fort
weg von der Tür, wo sie begann
weit über Land von Ort zu Ort
ich folge ihr, so gut ich kann


Ja, das Leben ist eine Reise, die ständig weitergeht.
Aber ich freue mich doch arg auf manche Rückkehr!
1.6.08 07:49


Das Schaf weiss Bescheid...

Irgendetwas liegt in der Luft. Ich habe auch schon so schlecht geschlafen, bin dreimal wach geworden, habe mich komisch gefühlt. Ich weiss nicht, was es ist, aber der Himmel sieht komisch aus. Seltsam. Und Polly, das einzige Schaf auf der Weide hinter dem Haus, steht einfach nur unter dem Baum und schaut in die Leere. Sie spürt es, denke ich. Tiere wissen ja eh meist viel früher, wenn etwas kommt, als Menschen.

Ich frage mich ernsthaft, was los ist.
29.5.08 09:08


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