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Gedanken des 20. März 2008

Was soll man machen?
Das Geld wird in den nächsten drei Monaten so knapp sein wie lange nicht mehr. Ein Großteil des Geldes wird schon zu Monatsanfang weg sein.
Meine Schuhe, die Stromkosten, die Verschönerung meines Zimmers, das Essen - wie soll ich das alles von gerade mal 130 Euro zahlen?
Gut, wenn die Schuhe erst einmal gekauft sind, ist dieser Kostenpunkt weg. Trotzdem... *seufz*

Thema Nebenjob.
Sicherlich wäre das eine Möglichkeit. Aber erstens fühle ich mich nicht in der Lage, eine regelmäßige Tätigkeit neben Uni und Musical auszuüben, und zweitens ist meine Hoffnungslosigkeit auf dem Vormarsch, dass ich keine für mich geeignete Arbeit finden werde. "Für mich geeignet" wäre ein Nebenjob, bei dem ich nicht viel Verantwortung habe, der nicht den ganzen Tag dauert, der mich nicht mit Muskelkater nach Hause entlässt, der nicht zu weit von meiner Wohnung entfernt ist (alles außerhalb von Aachen wär schon verdammt ätzend), und für den ich mal ausnahmsweise keinen PKW oder hervorragende PC-Kenntnisse besitzen muss!
Würde ich einen PKW haben, dann wäre das eine Voraussetzung, dass ich ordentlich Geld habe, denn sowas kostet. Und wenn ich genug Geld hätte, ein Auto zu besitzen, hätte ich weniger Jobprobleme. Man glaubt kaum, wieviele Jobs heutzutage einen PKW verlangen. Ich habe ja nicht mal einen Führerschein, geschweige denn das Geld, einen zu machen.
Und wenn ich so tolle PC-Kenntnisse besitzen würde, dann würde ich mich nicht mit so einem 08/15-Blog zufrieden geben, sondern hätte eine richtig geil gestaltete Homepage, die original nach mir aussieht und nicht irgend ein fremdes Design benutzt. Alle Blogs, die ich bisher gesehen habe, sehen um Längen geiler aus, weil sie den gewissen Kick haben. Sie sehen individuell aus. Meins ist unfertig, unschön und nicht 100% von mir.

Ich will einfach ausbrechen. Mann, hab ich Sorgen. Andere haben schlimmere Sorgen. Mir reicht es schon, dass ich von April bis Juni wieder an einem geplanten Minimum leben muss.
Und ab Juli bekomme ich nie wieder Kindergeld. Scheiß 82er Jahrgang.

Einerseits würde ich gerne hier wohnen bleiben. Es ist echt eine Traumlage für einen Naturfreund wie mich. Wenn ich meinen Kopf aus dem Fenster stecke, duftet es hier immer nach Natur, nach Frische, nach Leben. Nicht wie in der Innenstadt nach Pestilenz, Elisenbrunnenwasser und Abgasen der von Menschen verseuchten Welt. Ich will eigentlich hier bleiben, auch wenn die Miete happig ist.
Andererseits habe ich letzte Woche von der Möglichkeit erfahren, ab Dezember mit einer sehr guten Freundin von mir zusammenzuziehen. Eine 3er-WG mit einer ihrer Freundinnen.
Ich hatte schon ein paar WG-Erfahrungen, und eigentlich bloß schlechte bisher. Andererseits kannte ich die Leute vorher auch nie. Das wäre dieses Mal ja anders.

Ich weiss es nicht. Ich weiss es wirklich nicht.
Ich schätze, ich werde die Monate bis Dezember hier noch in vollen Zügen auskosten - so gut es mir eben möglich ist. Im Herbst wird sich ja zeigen, ob die WG überhaupt machbar ist. Aber wenn, dann werde ich die Möglichkeit wahrnehmen, denke ich.

Ich bin gespannt, wann mein Leben sich mal dazu entschließt, nicht mehr so erbärmlich dahin zu siechen.
20.3.08 14:07


Regenwald im Schuh

Es ist nach Mitternacht, aus meinen neuen Lautsprechern knattern und glimmern die Eels, und ich befinde mich in einem sphärisch desillusionierten Zustand.
Ja, obwohl ich mich Träumer schimpfe, verbleibt nach einem Mittwoch wie diesem nur noch das karge Brot, ohne Belag oder Aufstrich. Und das, obwohl ich Nutella und Scheiblettenkäse für je € 0,99 hier habe. Naja.

Der 20. März. Tse... Also noch 9 Tage, bis ich auf die Bühne gehe. Mit Schuhen von Deichmann, die ich heute durch UPS erhalten soll.
Und ich komme noch immer nicht darüber hinweg, dass mein Kühlschrank mindestens genauso herzhaft gähnt wie das Konto meines Vermieters, ich jedoch für sage und schreibe € 23,90 Schuhe bestellt habe.
Was tut man nicht alles für sein kreatives, offenes, freies Leben, damit es auch wirklich kreativ, offen und frei bleiben kann.

Ich lese Pullman, muss für die verbleibende Nachprüfung noch lernen, vegetiere zwischen mauligem Toastbrot und zeitweisem Freundesehen hin und her, verbringe die meiste Zeit zur Zeit an meinem Rechner, höre so einen Schrott wie die Eels, obwohl ich gleichzeitig weiss, dass es für mich kein Schrott ist, sondern nur für einige Mitmenschen, die ich kenne. Ich räume unregelmäßig mein Zimmer auf, will mir nächsten Monat endlich neue Schuhe leisten, will endlich mein Zimmer dekorieren, damit es nicht so kahl und leer ist, und andererseits lacht ab nächstem Monat die Ratenzahlung für meinen Vermieter schon ins Haus.
Die Schuhe müssen sein, und wenn das heisst, dass ich nichts zu essen habe. Ich hungere lieber, als weiterhin unter nassen Füßen in mit Müllbeuteln ausgestopften Schuhen zu leiden.
Regen ist was obergeiles, aber nicht mit den falschen Schuhen.

Und ich bin momentan kuschelbedürftig. Nur klopft niemand mal eben an meine Tür hinter der Hecke und sagt "Hey, komm, lass dich knuddeln!" ...

Ich lese in einem Internetforum für Schriftsteller, lese Pullman (das sagte ich wohl bereits), lese die zeitweise auftauchenden Einträge von zwei abonnierten Blogs, lese, dass ich mit bestimmten Problemen nicht völlig allein bin.

Was mir bleibt, sind Hunger, Geldsorgen, ein kahles Zimmer und nasse Füße.
20.3.08 00:54


Als wenn die Welt

Du erlaubst, dass dein Segeltuch nie sinkt
du begreifst, dass die Hoffnung nie verklingt
du denkst nach, doch du kommst zu keinem Schluss
du vergehst, weil das Paradies vergehen muss

Ewigkeit ist in deinen Augen leer
Ewigkeit macht das Warten doch nur schwer
Ewigkeit sollte dauern ohne Zahl
Ewigkeit ist mehr als bloß stumme Qual

Man erkennt,
man verbrennt,
man realisiert,
man spaziert
Es kommt mir so vor
flüstert mir ins Ohr
als wenn die Welt
aus ihren Fugen fällt


Du verschweigst, was andere erzählen
du bereust, was die anderen wählen
du siehst aus, als ob Gespenster leben
du versprichst, dein Haupt zu erheben

Herrlichkeit ist die Angst in Zornesadern
Herrlichkeit lässt dich taumeln, doch nie hadern
Herrlichkeit verlangt niemals eine Bezahlung
Herrlichkeit hilft dir ohne Kriegsbemalung

Man sucht aus,
man baut ein Haus,
man verreist,
man entgleist
Es kommt mir so vor
flüstert mir ins Ohr
als wenn die Welt
aus ihren Fugen fällt


Leben nimmt, und Leben pflegt zu geben
Leben lacht, denn es lebt und wandert eben
Leben weiss, warum die Welt sich dreht
Leben bleibt, wenn alles andere vergeht

Man vergeht,
man erlebt,
man versucht,
man verflucht
Es kommt mir so vor
flüstert mir ins Ohr
als wenn die Welt
aus ihren Fugen fällt

18.3.08 14:57


Singen - Prüfungen - Haare

Sonntag vorsingen... ich werde Queen mit "The Show must go on" nehmen... hoffe, mein Hals ist bis dahin wieder besser. Sonst müssen weiter Hustenbonbons meine Stimme retten, schätze ich.

Ab Montag läuft dann wieder Prüfungsphase... ich glaubs noch immer nicht, dass ich alle Prüfungen nachschreiben muss. Das Rotkehlchen würde sich riesig darüber freuen. ich dagegen...

Naja, und meine Haare sind jetzt auch kürzer. Wesentlich kürzer. Ich hatte Bock drauf.
22.2.08 00:27


Letzte Gedanken eines Reisenden

Weihnachten.
Wenn man denn allen, die darauf Wert legen, ein Frohes Fest wünscht, so sei denjenigen hiermit genau dieses gewünscht:

Ein Frohes Fest.

Mein Frohes Fest wird sich erst in Kürze einstellen. Der Goldene Kompass erwartet mich (in schriftlicher Form), auf dass ich an ihm weiterlesen mag; die Hausarbeit muss auch noch verfasst werden; ein wenig Komponieren steht mir noch immer bevor; ganz viel Musik & nicht zuletzt Harry P. und Frodo B., die mich mit ihren Anwesenheiten im heimischen PC-Kino beehren werden.

Mal sehen, wie das ausgesaugte, aber prachtvolle Jahr 2007 endet;
und mal sehen, wie das neue, frische, spannende Jahr 2008 beginnt.
24.12.07 10:39


Ein neuer Tag - eine neue Welt

Der Morgen bricht an
und ich sehe mich der Sonne gegenüber
die erbarmungslos scheint
ohne mich zu überwältigen
denn ich weiss
es wird mein Tag sein
so wie jeder andere Tag zuvor
wird es mein Tag sein

Und ich weiss
ich kann es schaffen
kann den Tag überwinden
denn mein ist der Tag
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit

Komme was wolle
ich bleibe stark
bleibe unbeugsam
bleibe voll Halt

Und kommen die Stunden
die mich beugen
so sind auch sie voll Kraft
und ich fand meinen Richter
dass auch ich
nicht ohne Schwäche bin

Und doch weiss ich
es kommen wieder neue Tage
die mich begrüßen
die mir sagen
Das ist dein Tag
an dem du es schaffen kannst
bis zum Abendrot
alles zu überwinden
die Seligkeiten zu schätzen
die Unbillen zu ertragen
denn es ist dein Tag
und es ist deine Welt
hab Mut und Vertrauen
dann wird dir das Leben geschenkt
22.12.07 11:28


Mann im Ohr

Gelegentlich kommt es vor
da spricht zu mir der Mann im Ohr
er sagt zu mir, er sei eine Frau
doch weiß er das nicht so genau

Der Mann im Ohr sagt oft zu mir
in deinem Herz gehört nur dir
was auch von Anfang an war dein
so war es und wird immer sein

Ich sage zu dem Mann im Ohr
es kommt nicht wirklich häufig vor
dass ich mir derart sicher bin
doch du gehörst bei mir nicht hin

Der Mann im Ohr schreit laut -Du Narr!
wenn ich mir jemals sicher war
dann dass du mich sehr nötig hast
andernfalls bin ich verpasst

Mir ist der Mann im Ohr egal
er nervt mich nur, von Mal zu Mal
er redet wirr und ist nicht recht
und von ihm wird mir doch bloß schlecht

Darum bin ich kein Mann im Ohr
denn sowas käme mir mies vor
will so nicht für jeden sein
bin auch zu groß, um klein zu sein
16.11.07 14:17


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